Die Familienmediation: Regelung von Trennungs- und Scheidungsfolgen

Eine Trennung schafft oftmals Konflikte rund um die Themen Kindes- und Ehegattenunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Versorgungs- und Zugewinnausgleich, Sorge- und Umgangsrecht, Aufteilung von Haushaltsgegenständen, usw.. Die Mediation hilft Paaren in Trennungssituationen für ihre Konflikte eine einvernehmliche und selbstbestimmte Lösung zu finden, die die Interessen und Bedürfnisse beider angemessen berücksichtigt.

Langwierige familiengerichtliche Verfahren – und somit Kosten und Nerven – können so gespart werden.

Die Mediatorin leitet die Mediationsverhandlung als überparteiliche, neutrale Moderatorin ohne Entscheidungsgewalt und in absoluter Vertraulichkeit. Sie ist den Interessen aller Beteiligten gleichermaßen verpflichtet und unterstützt darin, jeweils geeignete Lösungskonzepte zu entwickeln.

Insbesondere bei familiären – aber auch bei erbschaftsrechtlichen – Konflikten, die oftmals emotional stark belastet sind, ist die Mediation ein geeignetes Verfahren, um eine gütliche und langfristig tragfähige Einigung zu finden. Paare, die ein Mediationsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben, beurteilen die Mediation extrem positiv, zumal sie geeignet ist, schnell einen Weg aus der Krise zu finden. Hierdurch werden auch die von einer Trennung betroffenen Kinder deutlich weniger belastet.

Neben der außergerichtlichen Mediation, können Ehepaare, deren Auseinandersetzung bereits Gegenstand eines familiengerichtlichen Verfahrens ist, jederzeit auch die Möglichkeit einer sogenannten gerichtlichen Mediation in Anspruch nehmen.

Ziel einer Mediation ist es immer, auf eine umfassende und verbindliche schriftliche Vereinbarung hinzuwirken um auf Dauer Rechtsfrieden zu schaffen.