Hohe Auszeichnung durch Segler-Verband Schleswig-Holstein

Rechtsanwalt von der Mosel wurde auf der Generalversammlung des Kieler Yacht-Clubs die Goldene Ehrennadel des Segler-Verbandes Schleswig-Holstein verliehen. Diese wird für besondere Verdienste um den Segelsport vergeben. Unsere Sozietät freut sich über diese überraschende hohe Auszeichnung und Anerkennung des herausragenden Engagements. Besondere Erwähnung fand von der Mosels langjährige, nachhaltige Tätigkeit für das Seesegeln, besonders für die Organisation von Seeregatten in Kiel und im Ausland, seine guten Beziehungen zu den Nachbarländern, die er zum Vorteil der Teilnehmer einsetzt. Auf der Jahreshauptversammlung des KYC waren 120 Mitglieder anwesend www.kyc.de

Die Familienmediation: Regelung von Trennungs- und Scheidungsfolgen

Eine Trennung schafft oftmals Konflikte rund um die Themen Kindes- und Ehegattenunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Versorgungs- und Zugewinnausgleich, Sorge- und Umgangsrecht,  Aufteilung von Haushaltsgegenständen, usw.. Die Mediation hilft Paaren in Trennungssituationen für ihre Konflikte eine einvernehmliche und selbstbestimmte Lösung zu finden, die die Interessen und Bedürfnisse beider angemessen berücksichtigt.

Langwierige familiengerichtliche Verfahren – und somit Kosten und Nerven –  können so gespart werden.

Die Mediatorin leitet die Mediationsverhandlung als überparteiliche, neutrale Moderatorin ohne Entscheidungsgewalt und in absoluter Vertraulichkeit. Sie ist den Interessen aller Beteiligten gleichermaßen verpflichtet und unterstützt darin,  jeweils geeignete Lösungskonzepte zu entwickeln.

Insbesondere bei familiären – aber auch bei erbschaftsrechtlichen – Konflikten, die oftmals emotional stark belastet sind, ist die Mediation ein geeignetes Verfahren, um eine gütliche und langfristig tragfähige Einigung zu finden. Paare, die ein Mediationsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben, beurteilen die Mediation extrem positiv,  zumal sie geeignet ist, schnell einen Weg aus der Krise zu finden. Hierdurch werden auch die von einer Trennung betroffenen Kinder deutlich weniger belastet.

Neben der außergerichtlichen Mediation, können Ehepaare, deren Auseinandersetzung bereits Gegenstand eines familiengerichtlichen Verfahrens ist, jederzeit auch die Möglichkeit einer sogenannten gerichtlichen Mediation in Anspruch nehmen.

Ziel einer Mediation ist es immer, auf eine umfassende und verbindliche schriftliche Vereinbarung hinzuwirken um auf Dauer Rechtsfrieden zu schaffen.

Rechtsanwältin Claudia Gubitz

Seit Januar 2017 wird VON DER MOSEL Rechtsanwälte im Bereich Familienrecht durch Rechtsanwältin Claudia Gubitz verstärkt. Als Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin ist Rechtsanwältin Gubitz seit langen Jahren in den Bereichen Scheidung, Unterhalt, Vermögensauseinandersetzung und Kindschaftssachen tätig. Lesen Sie mehr über unser Team unter dem Button “über uns”

boot Düsseldorf – wir sind dabei.

Rechtsanwalt von der Mosel ist an mehreren Tagen auf der “boot”. Fragen Sie ihn zum Yachtrecht, Kaufverträgen, Internetgeschäft, Charterverträgen, Marinamanagement und Rechtliches rund um den Wassersport. Buchen Sie einen Termin über boot@vondermosel.de oder kommen Sie am Stand des DBSV “Deutsche Yachten” in Halle 7a vorbei.

Bei Arglist helfen keine Klauseln

Heinrich hatte schon lange versucht sein Boot zu verkaufen. Jedes Jahr brachte er es wieder zu Wasser und schaltete neue Anzeigen in der Hoffnung, dass sich endlich ein Käufer finden würde.

Dann war er da: der Familienvater, verliebt in das alte Schiff. Es wurde zusammen gesegelt, Geschichten erzählt, Bier getrunken. Inzwischen duzte man sich. Alles kein Problem dachte man. Den Preis hatte man dann auch irgendwann ausgehandelt. Einen Musterkaufvertrag heruntergeladen und lässig ausgefüllt. Schließlich vertraute man sich doch. Das Schiff wechselte den Eigentümer. Alle waren zufrieden.

Doch dann in der zweiten Saison hatte der neue Eigentümer eine kleine Havarie. Die Versicherung schickte einen Gutachter. Der Gutachter stellte erhebliche Vorschäden fest, die schlechte repariert waren. Was nun?

Von Vorschäden und Reparaturen hatte der Verkäufer nichts erzählt! Nun wurde er zur Rede gestellt: „Ja, stimmt“ sagt er „vor zehn Jahren war da mal ein Problem. Eine Kleinigkeit. Harmlose Risse, aber die waren gut repariert.“ Warum er davon beim Verkauf nichts gesagt habe, fragt der Käufer. „Das ist doch schon so lange her…“ sagt der Verkäufer.

Die Vergesslichkeit wird dem Verkäufer zum Verhängnis! Das Versäumen der Angabe von Vorschäden muss juristisch als sogenannte „arglistige Täuschung“ gewertet werden. Da helfen dem Verkäufer keine Klauseln. Die übliche Formulierung „Der Käufer hat die Yacht besichtigt und probegesegelt und übernimmt sie im gegenwärtigen Zustand ohne Anspruch auf Gewährleistung“ umfasst nicht den Verzicht auf Mängelrechte für verheimlichte Vorschäden. Der Gewährleistungsausschluss im Kaufvertrag und sonstige Zusicherungen sind obsolet. Der Verkäufer riskiert nun Minderung des Kaufpreises oder sogar einen Rücktritt des Käufers.

Fazit: Als Verkäufer unbedingt über alle Vorschäden und Mängel aufklären, jedenfalls dann, wenn sie nicht sofort ins Augen fallen. Hinweise im Kaufvertrag dokumentieren. Denken Sie besonders an Schäden die über Versicherungen und Werften dokumentiert und abgewickelt wurden. Die Yacht-Szene ist zu klein um zu glauben, es käme nicht an den Tag. Bei erkennbaren Mängeln kann dem Kaufinteressenten allerdings zugemutet werden Untersuchungen selbst anzustellen oder einen Fachmann hinzuzuziehen.

Als Käufer auch bei „gutem Gefühl“ gründlich prüfen und ausprobieren. Im Zweifel besser einen Sachverständigen beauftragen, besonders wenn Osmose-Verdacht besteht. Yachten möglichst an Land und im Wasser inspizieren. Möglichst die Unfallfreiheit schriftlich zusichern lassen. Eine „Zusicherung“ hat juristisch einen besonderen Stellenwert, der über schlichte technische Angaben hinausgeht. Die Übergabe am besten segelfertig im Wasser mit Geduld und detaillierter Checkliste durchführen. Kein Zeitdruck! Die Gebrauchsanweisungen, Papiere einschließlich Umsatzsteuer-Nachweis müssen vorliegen. Erst dann den (Rest-)Kaufpreis zahlen und den Erhalt des Geldes quittieren lassen.