Vier Richtige für Bootstrailer

Kaputte Lampen, eingerostete Kupplung, festgefahrene Bremsen, dass sind die Sorgenkinder der Bootstrailer. Man ist froh, wenn man ihn hat, aber er steht auch viel herum, er ist schwer zu manövrieren, manchmal eine Last und oft auch eine Gefahr. Deshalb ist es wichtig, ihn gut zu versichern.

Das Merkwürdige ist nur, dass „gut versichern“ das Bestehen von bis zu vier Versicherungsverträgen voraussetzt.

  • Die Bootshaftpflicht– / Yachthaftpflicht-Versicherung ist anzusprechen, wenn ein Boot auf dem Anhänger liegt und der Anhänger nicht mit einem Zugfahrzeug verbunden ist. Also zum Beispiel, wenn der Trailer mit dem Boot von Hand geschoben wird und dabei ein Unfall passiert.
  • Die Privathaftpflicht muss gegebenenfalls informiert werden, wenn der Trailer ohne Boot per Hand bewegt wird und kein unmittelbarer Zusammenhang zur Bootsnutzung besteht.trailer
  • Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die der Trailer verursacht, wenn er mit dem Zugfahrzeug verbunden ist. Dies gilt auch dann, wenn der Anhänger sich während der Fahrt löst, unabhängig davon, ob das Boot aufgeladen ist.
  • Die Trailerhaftpflichtversicherung wird schließlich benötigt, wenn sich der Trailer ohne Boot selbstständig macht. Dann greift weder die Autohaftpflicht, noch die Bootshaftpflicht. Der Eigentümer des Trailers haftet auch ohne Verschulden, zum Beispiel wenn Fremde den Trailer „aus Spaß“ ins Rollen bringen und er dann einen Schaden verursacht. Bekannte Yachtversicherer, wie Pantaenius, Firmenich, Schomaker und Chartis empfehlen daher für kennzeichnungspflichtige Bootsanhänger eine separate Trailerversicherung.